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🇩🇪🤝🇵🇱 Wie steht es um die Beziehungen zu Polen?
Darüber wurde gestern Abend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde intensiv gesprochen.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Read moreZusammenarbeit.
Ich durfte den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften moderieren und mit Knut Abraham über seinen Werdegang, seine heutigen Aufgaben und über Chancen, aber auch „Stolpersteine“ der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sprechen.
Gerade für unsere Region an der Oder ist die gute Nachbarschaft mit Polen von besonderer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben, Begegnungen zu ermöglichen und gemeinsame Projekte weiter voranzubringen.
Besonders gefreut hat mich die aktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher. Die Gelegenheit für Fragen, Hinweise und eigene Erfahrungen wurde intensiv genutzt. So entstand ein lebendiger und offener Austausch über die deutsch-polnische Nachbarschaft.
Vielen Dank an den Oberbarnimer Kulturverein e. V. für die Organisation dieses interessanten Gesprächsabends!
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Die Nachricht über den gestrigen Vorfall auf dem Schulgelände in Gose - Neu Zittau macht mich tief betroffen und sprachlos.
In diesen schweren Stunden sind meine Gedanken bei allen, die unmittelbar oder mittelbar von diesem Ereignis betroffen sind. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Read moreAngehörigen und Freunden sowie den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und der gesamten Schulgemeinschaft.
Ein solches Ereignis hinterlässt Trauer, Bestürzung und viele Fragen. Umso wichtiger sind jetzt Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und ein respektvoller Umgang miteinander.
Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft für die kommende Zeit und Menschen an ihrer Seite, die ihnen Halt, Trost und Zuversicht geben.
#simonaontour #Katastrophenschutz #amtbarnimoderbruch @frank.fiedler.oderbruch
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Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Gespräch – Knut Abraham zu Gast in Bad Freienwalde

Wie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen – und was können wir gerade in unserer Grenzregion für ein gutes Miteinander tun? Um diese und viele weitere Fragen ging es am Mittwochabend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Seit Mai 2025 nimmt er diese Aufgabe wahr. Ziel seiner Arbeit ist es unter anderem, die weitere Annäherung der deutschen und polnischen Gesellschaft zu unterstützen, gemeinsame Projekte voranzubringen und die Zusammenarbeit im Grenzraum zu stärken.
Ich hatte die Freude, den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften zu moderieren und Knut Abraham durch das Gespräch zu begleiten.
In einem offenen und persönlichen Austausch berichtete Knut Abraham zunächst über seinen beruflichen und persönlichen Werdegang. Dabei wurde deutlich, dass Polen und die mittel- und osteuropäischen Nachbarn Deutschlands ihn schon lange beruflich begleiten. Unter anderem war er von 2018 bis 2021 als Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau tätig.
Ein Schwerpunkt des Abends waren die deutsch-polnischen Beziehungen in der Gegenwart. Knut Abraham sprach sowohl über die vielen verbindenden Elemente als auch über „Stolpersteine“ und Herausforderungen in der Zusammenarbeit.
Gerade für unsere Region entlang der Oder ist ein gutes Verhältnis zu Polen keine abstrakte außenpolitische Frage. Grenzüberschreitende Begegnungen, kommunale Partnerschaften, Wirtschaft, Tourismus und gemeinsame Projekte gehören für viele Menschen längst zum Alltag.
Auch seine Aufgaben als Koordinator der Bundesregierung stellte Knut Abraham vor und erläuterte, an welchen Stellen Politik und Zivilgesellschaft dazu beitragen können, bestehende Kontakte zu festigen und neue Verbindungen entstehen zu lassen.
Ein wichtiger Teil des Abends war der direkte Austausch mit dem Publikum. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit gern, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und Hinweise mit auf den Weg zu geben. So entwickelte sich ein lebendiges und offenes Gespräch über Chancen, Schwierigkeiten und die Zukunft der deutsch-polnischen Nachbarschaft.
Gerade aus meiner Arbeit im Bundesverband Deutsch-Polnische Gesellschaften weiß ich, wie wichtig solche Begegnungen sind. Gute Nachbarschaft entsteht nicht allein auf Regierungsebene. Sie lebt von persönlichen Kontakten, gegenseitigem Interesse, Offenheit und von Menschen, die bereit sind, miteinander im Gespräch zu bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt dem Oberbarnimer Kulturverein e. V. für die Organisation dieses informativen Gesprächsabends und für die Möglichkeit zu einem so direkten und intensiven Austausch.
Hinweis: Offizielle Amtsbezeichnung und biografische Angaben nach Informationen des Auswärtigen Amtes.
RB26 und Initiative Wriezener Bahn
Freitag, 2. Oktober 2026 | 15:00–16:30 Uhr
Gemeinschaftsbüro Müncheberg
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die RB26 und die Frage, wie die Bahnverbindung und die verkehrliche Anbindung unserer Region verbessert und langfristig gestärkt werden können.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Minister über die Initiative Wriezener Bahn sowie deren Anliegen und Perspektiven für die Region sprechen.
Benefizabend „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ in Harnekop
Prötzel/Harnekop. Am Samstag, den 26. September 2026, lädt das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ zu einem besonderen Benefizabend ins Gemeinschaftszentrum Prötzel im Ortsteil Harnekop ein. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Konzert des Liedermachers Kristoffer Baumann aus Großbeeren.
Das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ wurde im Dezember 2019 von Christopher Wieprecht aus Angermünde ins Leben gerufen. Mittlerweile engagieren sich bundesweit 35 Künstlerinnen und Künstler für das Projekt. Bei Veranstaltungen sammeln sie Spenden für krebskranke Kinder und Jugendliche und machen zugleich auf deren Situation und die ihrer Familien aufmerksam. Darüber hinaus organisiert das Netzwerk Veranstaltungen gemeinsam mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Das Team um Projektleiter Christopher Wieprecht unterstützt unter anderem den Verein Kolibri e. V. – Hilfe für krebskranke Kinder sowie das Kinderhospiz Radewege bei Brandenburg an der Havel.
Konzert mit Kristoffer Baumann
Der Benefizabend beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Liedermacher Kristoffer Baumann, der seit 2025 Teil des Projektnetzwerks ist, präsentiert eigene Songs sowie ausgewählte Coversongs.
Baumann macht seit mehr als 30 Jahren Musik. Darüber hinaus gibt er Workshops an Schulen und in Jugendzentren, mit denen er jungen Menschen die Freude an der Musik näherbringt.
Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist die Präsentation des Siegessongs „Komm, wir retten Phantasien“ der Goldenen Wruke 2026 der Uckermärkischen Bühnen, gemeinsam mit Projektleiter Christopher Wieprecht.
Spenden für neue Schulroboter
Während des Benefizabends werden Spenden für den Verein Kolibri e. V. gesammelt. Mit den Spenden soll die Anschaffung neuer Schulroboter unterstützt werden. Diese ermöglichen erkrankten Kindern und Jugendlichen, trotz längerer Abwesenheit weiterhin am Schulunterricht teilzunehmen und den Kontakt zu ihrer Klasse zu halten.
Gemeinsam erinnern – Verantwortung für die Zukunft tragen
Am Dienstag, dem 1. September 2026, fand am temporären Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin die zentrale Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen statt. Mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg – und für die Menschen in Polen eine Zeit von Krieg, deutscher Besatzung, Terror und millionenfachem Leid.
Am Gedenkort für Polen 1939–1945 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam der Opfer zu gedenken.
Unter den Teilnehmenden waren Jan Tombiński, Geschäftsträger a. i. der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Knut Abraham, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit.
Auch wir als Bundesvorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaften waren bei der Gedenkveranstaltung vertreten. Mit der Niederlegung eines Gebindes haben wir der Opfer gedacht und zugleich ein Zeichen für die besondere Verantwortung gesetzt, die aus unserer gemeinsamen Geschichte für die deutsch-polnischen Beziehungen erwächst.
Erinnerung an die Massaker von Piaśnica
Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Gedenkens lag auf den Massakern von Piaśnica (Piasnitz) in der Nähe von Wejherowo westlich von Danzig.
Bereits wenige Wochen nach dem deutschen Überfall begann dort die systematische Ermordung Tausender Menschen durch die deutschen Besatzer. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Angehörige der polnischen Intelligenz und gesellschaftlichen Eliten – darunter Lehrer, Geistliche, Ärzte, Juristen, Beamte und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens.
Piaśnica steht damit beispielhaft für den Terror, der die deutsche Besatzung Polens von Anfang an kennzeichnete. Es ging nicht allein um militärische Eroberung. Gezielt sollten gesellschaftliche Strukturen zerstört und Menschen ermordet werden, die für die polnische Kultur, Bildung und Identität standen.
Junge Menschen geben der Erinnerung eine Stimme
Besonders eindrücklich war bei der Gedenkveranstaltung die Beteiligung junger Menschen. Schülerinnen und Schüler trugen Texte und Zeitzeugenberichte vor.
Dadurch wurde Geschichte nicht nur als eine Abfolge von Daten und Ereignissen erfahrbar. Hinter den historischen Zahlen wurden einzelne Menschen, ihre Erfahrungen, ihre Ängste und ihre Schicksale sichtbar.
Gerade 87 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kommt der Weitergabe dieser persönlichen Erinnerungen eine immer größere Bedeutung zu. Die Generation der unmittelbaren Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird kleiner. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen ihre Geschichten kennenlernen, weitertragen und damit dazu beitragen, die Erinnerung lebendig zu halten.
Ein Gedenkort für die polnischen Opfer
Der Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin ist gegenwärtig ein temporärer Erinnerungsort. Er befindet sich am historischen Ort der ehemaligen Krolloper in unmittelbarer Nähe des Deutschen Bundestages.
Dass es im Zentrum der deutschen Hauptstadt einen sichtbaren Ort der Erinnerung an den deutschen Überfall, die Besatzung Polens und die polnischen Opfer gibt, besitzt eine besondere Bedeutung.
Das Gedenken an Polen gehört in das historische Gedächtnis Deutschlands. Die Erinnerung an die deutschen Verbrechen darf dabei nicht abstrakt bleiben. Sie muss die Perspektive der Opfer einbeziehen und auch kommenden Generationen vermitteln, welche Folgen Nationalismus, Menschenverachtung, Diktatur und Krieg haben können.
Aus Erinnerung erwächst Verantwortung
Für uns als Deutsch-Polnische Gesellschaften ist der 1. September deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks.
Aus der Erinnerung erwächst Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.
Deutschland und Polen verbindet heute eine enge Partnerschaft in einem gemeinsamen Europa. Die deutsch-polnische Verständigung und Versöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ist eine große historische Errungenschaft. Sie ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Sie muss von jeder Generation neu mit Leben gefüllt werden – durch Begegnungen, Dialog, gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, auch schwierige Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte nicht auszublenden.
Die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung und unsere Niederlegung eines Gebindes waren deshalb für uns zugleich Erinnerung und Verpflichtung: für ein friedliches Europa, für eine starke deutsch-polnische Nachbarschaft und dafür, dass sich die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft niemals wiederholen.
Nie wieder Krieg. Nigdy więcej wojny.
TERMINE, VERANSTALTUNGEN
KOMMEN SIE VORBEI!
18:00
Podiumsdiskussion mit Dr. Joleen Gruhn, MdL und Landrat Gernot Schmidt
Giebelseehalle
in Petershagen/Eggersdorf

Konzert mit Kristoffer Baumann
Der Benefizabend beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Liedermacher Kristoffer Baumann, der seit 2025 Teil des Projektnetzwerks ist, präsentiert eigene Songs sowie ausgewählte Coversongs. Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist die Präsentation des Siegessongs „Komm, wir retten Phantasien“ der Goldenen Wruke 2026 der Uckermärkischen Bühnen, gemeinsam mit Projektleiter Christopher Wieprecht.
Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Gemeinschaftszentrum Prötzel, Ortsteil Harnekop
Einlass: 10 Euro an der Abendkasse
Kommen Sie vorbei!
15:00–16:30 Uhr, Gemeinschaftsbüro Müncheberg
RB26 und Initiative Wriezener Bahn
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die RB26 und die Frage, wie die Bahnverbindung und die verkehrliche Anbindung unserer Region verbessert und langfristig gestärkt werden können.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Minister über die Initiative Wriezener Bahn sowie deren Anliegen und Perspektiven für die Region sprechen.
Alle Interessierten und Engagierten sind herzlich eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen, Fragen zu stellen und ihre Anliegen einzubringen.

