FOLGEN SIE MIR!
#Amtsseniorenfest #kegelnmitderBürgermeisterin#simonaontour #gemeinsammachtesmehrfreude
Die Nachricht über den gestrigen Vorfall auf dem Schulgelände in Gose - Neu Zittau macht mich tief betroffen und sprachlos.
In diesen schweren Stunden sind meine Gedanken bei allen, die unmittelbar oder mittelbar von diesem Ereignis betroffen sind. Mein tiefes Mitgefühl gilt den ...Angehörigen und Freunden sowie den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und der gesamten Schulgemeinschaft.
Ein solches Ereignis hinterlässt Trauer, Bestürzung und viele Fragen. Umso wichtiger sind jetzt Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und ein respektvoller Umgang miteinander.
Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft für die kommende Zeit und Menschen an ihrer Seite, die ihnen Halt, Trost und Zuversicht geben.
#simonaontour #Katastrophenschutz #amtbarnimoderbruch @frank.fiedler.oderbruch
#simonaontour #starkdurchzusammenhalt #sommerfest #spd
Aktuelles
Presse/Nachrichten/Veranstaltungen
RB26 und Initiative Wriezener Bahn
Freitag, 2. Oktober 2026 | 15:00–16:30 Uhr
Gemeinschaftsbüro Müncheberg
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die RB26 und die Frage, wie die Bahnverbindung und die verkehrliche Anbindung unserer Region verbessert und langfristig gestärkt werden können.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Minister über die Initiative Wriezener Bahn sowie deren Anliegen und Perspektiven für die Region sprechen.
Benefizabend „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ in Harnekop
Prötzel/Harnekop. Am Samstag, den 26. September 2026, lädt das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ zu einem besonderen Benefizabend ins Gemeinschaftszentrum Prötzel im Ortsteil Harnekop ein. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Konzert des Liedermachers Kristoffer Baumann aus Großbeeren.
Das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ wurde im Dezember 2019 von Christopher Wieprecht aus Angermünde ins Leben gerufen. Mittlerweile engagieren sich bundesweit 35 Künstlerinnen und Künstler für das Projekt. Bei Veranstaltungen sammeln sie Spenden für krebskranke Kinder und Jugendliche und machen zugleich auf deren Situation und die ihrer Familien aufmerksam. Darüber hinaus organisiert das Netzwerk Veranstaltungen gemeinsam mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Das Team um Projektleiter Christopher Wieprecht unterstützt unter anderem den Verein Kolibri e. V. – Hilfe für krebskranke Kinder sowie das Kinderhospiz Radewege bei Brandenburg an der Havel.
Konzert mit Kristoffer Baumann
Der Benefizabend beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Liedermacher Kristoffer Baumann, der seit 2025 Teil des Projektnetzwerks ist, präsentiert eigene Songs sowie ausgewählte Coversongs.
Baumann macht seit mehr als 30 Jahren Musik. Darüber hinaus gibt er Workshops an Schulen und in Jugendzentren, mit denen er jungen Menschen die Freude an der Musik näherbringt.
Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist die Präsentation des Siegessongs „Komm, wir retten Phantasien“ der Goldenen Wruke 2026 der Uckermärkischen Bühnen, gemeinsam mit Projektleiter Christopher Wieprecht.
Spenden für neue Schulroboter
Während des Benefizabends werden Spenden für den Verein Kolibri e. V. gesammelt. Mit den Spenden soll die Anschaffung neuer Schulroboter unterstützt werden. Diese ermöglichen erkrankten Kindern und Jugendlichen, trotz längerer Abwesenheit weiterhin am Schulunterricht teilzunehmen und den Kontakt zu ihrer Klasse zu halten.
Gemeinsam erinnern – Verantwortung für die Zukunft tragen
Am Dienstag, dem 1. September 2026, fand am temporären Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin die zentrale Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen statt. Mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg – und für die Menschen in Polen eine Zeit von Krieg, deutscher Besatzung, Terror und millionenfachem Leid.
Am Gedenkort für Polen 1939–1945 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam der Opfer zu gedenken.
Unter den Teilnehmenden waren Jan Tombiński, Geschäftsträger a. i. der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Knut Abraham, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit.
Auch wir als Bundesvorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaften waren bei der Gedenkveranstaltung vertreten. Mit der Niederlegung eines Gebindes haben wir der Opfer gedacht und zugleich ein Zeichen für die besondere Verantwortung gesetzt, die aus unserer gemeinsamen Geschichte für die deutsch-polnischen Beziehungen erwächst.
Erinnerung an die Massaker von Piaśnica
Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Gedenkens lag auf den Massakern von Piaśnica (Piasnitz) in der Nähe von Wejherowo westlich von Danzig.
Bereits wenige Wochen nach dem deutschen Überfall begann dort die systematische Ermordung Tausender Menschen durch die deutschen Besatzer. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Angehörige der polnischen Intelligenz und gesellschaftlichen Eliten – darunter Lehrer, Geistliche, Ärzte, Juristen, Beamte und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens.
Piaśnica steht damit beispielhaft für den Terror, der die deutsche Besatzung Polens von Anfang an kennzeichnete. Es ging nicht allein um militärische Eroberung. Gezielt sollten gesellschaftliche Strukturen zerstört und Menschen ermordet werden, die für die polnische Kultur, Bildung und Identität standen.
Junge Menschen geben der Erinnerung eine Stimme
Besonders eindrücklich war bei der Gedenkveranstaltung die Beteiligung junger Menschen. Schülerinnen und Schüler trugen Texte und Zeitzeugenberichte vor.
Dadurch wurde Geschichte nicht nur als eine Abfolge von Daten und Ereignissen erfahrbar. Hinter den historischen Zahlen wurden einzelne Menschen, ihre Erfahrungen, ihre Ängste und ihre Schicksale sichtbar.
Gerade 87 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kommt der Weitergabe dieser persönlichen Erinnerungen eine immer größere Bedeutung zu. Die Generation der unmittelbaren Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird kleiner. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen ihre Geschichten kennenlernen, weitertragen und damit dazu beitragen, die Erinnerung lebendig zu halten.
Ein Gedenkort für die polnischen Opfer
Der Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin ist gegenwärtig ein temporärer Erinnerungsort. Er befindet sich am historischen Ort der ehemaligen Krolloper in unmittelbarer Nähe des Deutschen Bundestages.
Dass es im Zentrum der deutschen Hauptstadt einen sichtbaren Ort der Erinnerung an den deutschen Überfall, die Besatzung Polens und die polnischen Opfer gibt, besitzt eine besondere Bedeutung.
Das Gedenken an Polen gehört in das historische Gedächtnis Deutschlands. Die Erinnerung an die deutschen Verbrechen darf dabei nicht abstrakt bleiben. Sie muss die Perspektive der Opfer einbeziehen und auch kommenden Generationen vermitteln, welche Folgen Nationalismus, Menschenverachtung, Diktatur und Krieg haben können.
Aus Erinnerung erwächst Verantwortung
Für uns als Deutsch-Polnische Gesellschaften ist der 1. September deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks.
Aus der Erinnerung erwächst Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.
Deutschland und Polen verbindet heute eine enge Partnerschaft in einem gemeinsamen Europa. Die deutsch-polnische Verständigung und Versöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ist eine große historische Errungenschaft. Sie ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Sie muss von jeder Generation neu mit Leben gefüllt werden – durch Begegnungen, Dialog, gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, auch schwierige Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte nicht auszublenden.
Die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung und unsere Niederlegung eines Gebindes waren deshalb für uns zugleich Erinnerung und Verpflichtung: für ein friedliches Europa, für eine starke deutsch-polnische Nachbarschaft und dafür, dass sich die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft niemals wiederholen.
Nie wieder Krieg. Nigdy więcej wojny.
Daniel Chodowiecki neu entdecken
Als Bundesvorsitzende des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften nahm ich am 30. August 2026 an der Eröffnung der Ausstellung „Die zwölf Leben des Daniel Chodowiecki. Eine Wiederentdeckung zum 300. Geburtstag“ in Schloss Neuhardenberg teil. Die Ausstellung erinnert an einen großen Künstler der europäischen Aufklärung – und an eine Biografie, die Danzig und Berlin auf besondere Weise miteinander verbindet.
Daniel Nikolaus Chodowiecki wurde 1726 in Danzig, dem heutigen Gdańsk, geboren. Im Alter von 17 Jahren ging er nach Berlin. Was zunächst als Lebensweg eines jungen Kaufmanns begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Künstlerkarriere. Chodowiecki wurde zu einem der gefragtesten Zeichner, Radierer und Buchillustratoren seiner Epoche. Mehr als 4.000 Arbeiten sind überliefert. Schließlich stieg er zum Direktor der Berliner Akademie der Künste auf.
Wie groß seine Bekanntheit bereits zu Lebzeiten war, zeigt eine bemerkenswerte Begegnung: Als Johann Wolfgang Goethe 1778 Berlin besuchte, suchte er Chodowiecki gleich zweimal auf. Auch Kaiser Joseph II. sammelte seine Blätter und erkundigte sich beim Künstler nach seltenen Stücken.
Eine europäische Biografie
Aus deutsch-polnischer Perspektive ist Chodowieckis Lebensgeschichte besonders interessant. Geboren in Danzig und geprägt durch unterschiedliche kulturelle Traditionen, fand er in Berlin seine neue Heimat und seinen künstlerischen Wirkungsort. Seine Biografie führt damit unmittelbar in jene verflochtene Geschichte Europas, die sich mit heutigen nationalen Kategorien allein nur schwer beschreiben lässt.
Die Verbindung zu seiner Geburtsstadt riss dabei nicht ab. 1773 reiste Chodowiecki wieder nach Danzig und hielt die Reise und seine Begegnungen in zahlreichen Zeichnungen fest. Gerade darin liegt für mich eine besondere Aktualität Chodowieckis: Danzig und Berlin, Herkunft und neue Heimat, unterschiedliche Sprachen und kulturelle Einflüsse stehen in seinem Leben nicht gegeneinander. Sie gehören zu einer gemeinsamen Geschichte.
„Zwölf Leben“ eines Künstlers
Die Ausstellung in Neuhardenberg greift die ungewöhnliche Vielseitigkeit dieses Lebens auf. Chodowiecki war Kaufmann und Künstler, Autodidakt und Akademiedirektor, Illustrator, Mitglied der französischen Gemeinde, gefragter Kunstsachverständiger und Vater einer Künstlerfamilie, in der auch seine Töchter mit Kunst ihren Lebensunterhalt verdienten. Seine Biografie erscheint so reich, als habe er tatsächlich zwölf Leben gelebt.
Die Sonderausstellung zeigt zahlreiche Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen. Dazu gehören Jugendzeichnungen, Pastelle aus dem Familienkreis, Vorzeichnungen zu pädagogischen Lehrbüchern, Entwürfe für den Französischen Dom in Berlin, Druckplatten und ein bislang nicht ausgestelltes Selbstporträt. Zugleich führt die Schau in die Welt der Aufklärung, des aufstrebenden Bürgertums und einer sich entwickelnden modernen Mediengesellschaft.
Kultur verbindet
Für die deutsch-polnischen Beziehungen liegt darin eine wichtige und schöne Botschaft: Unser gemeinsames kulturelles Erbe beginnt nicht erst mit den politischen Beziehungen unserer Gegenwart. Es reicht Jahrhunderte zurück. Es erzählt von Migration und Austausch, von Mehrsprachigkeit, unterschiedlichen Zugehörigkeiten und von Menschen, deren Lebenswege Räume miteinander verbunden haben.
Daniel Chodowiecki ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Das Jubiläumsjahr „Chodowiecki 300“ bietet die Gelegenheit, diesen Künstler neu zu entdecken – nicht als Besitz einer einzigen nationalen Erzählung, sondern als Persönlichkeit einer gemeinsamen europäischen Kulturgeschichte.
Ich danke der Stiftung Schloss Neuhardenberg für die Einladung und für die Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Künstler im Jahr seines 300. Geburtstages neu kennenzulernen.
Ausstellung
Die zwölf Leben des Daniel Chodowiecki. Eine Wiederentdeckung zum 300. Geburtstag
30. August bis 27. Dezember 2026
Stiftung Schloss Neuhardenberg, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
Quellen / weiterführende Informationen
Stiftung Schloss Neuhardenberg – Ausstellung und Eröffnung
https://www.schlossneuhardenberg.de/programm/veranstaltungen/die-zwoelf-leben-des-daniel-chodowiecki-1-1498.html
bpar.DIGITAL – Ausstellungsankündigung vom 24. August 2026
TERMINE, VERANSTALTUNGEN
KOMMEN SIE VORBEI!
18 bis 19 Uhr, Konzerthalle in St. Georg, Georgenkirchstraße 1, 16259 Bad Freienwalde (Oder)

18:00
Podiumsdiskussion mit Dr. Joleen Gruhn, MdL und Landrat Gernot Schmidt
Giebelseehalle
in Petershagen/Eggersdorf

Konzert mit Kristoffer Baumann
Der Benefizabend beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Liedermacher Kristoffer Baumann, der seit 2025 Teil des Projektnetzwerks ist, präsentiert eigene Songs sowie ausgewählte Coversongs. Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist die Präsentation des Siegessongs „Komm, wir retten Phantasien“ der Goldenen Wruke 2026 der Uckermärkischen Bühnen, gemeinsam mit Projektleiter Christopher Wieprecht.
Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Gemeinschaftszentrum Prötzel, Ortsteil Harnekop
Einlass: 10 Euro an der Abendkasse
Kommen Sie vorbei!
15:00–16:30 Uhr, Gemeinschaftsbüro Müncheberg
RB26 und Initiative Wriezener Bahn
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die RB26 und die Frage, wie die Bahnverbindung und die verkehrliche Anbindung unserer Region verbessert und langfristig gestärkt werden können.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Minister über die Initiative Wriezener Bahn sowie deren Anliegen und Perspektiven für die Region sprechen.
Alle Interessierten und Engagierten sind herzlich eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen, Fragen zu stellen und ihre Anliegen einzubringen.